Absehbare Herausforderungen

Koni Bächi und Toni Nyffenegger haben es schon hinter sich: Sie haben die Gemeindeleitung in jüngere Hände übergeben und wirken nun vermehrt aus dem Hintergrund. In den nächsten zehn Jahren stehen in anderen BewegungPlus-Gemeinden ebenfalls einschneidende Leiterwechsel an.

 

Der Blick auf die Statistik macht es schnell deutlich: Im nächsten Jahrzehnt müssen in verschiedenen BewegungPlus-Gemeinden Nachfolgelösungen gefunden werden. Leiterwechsel bedeuten jeweils Umbruch und haben dabei immer das Potenzial zum Aufbruch oder Abbruch. 

 

Die zu grossen Schuhe der Väter

Die Bibel spricht sehr offen über mehr oder weniger gelungene Nachfolgelösungen. Manchmal kann die Schuhgrösse der Väter zum Problem werden. So wollte sich König Salomons Sohn Rehabeam nicht zur Zurückhaltung raten lassen. Stattdessen liess er sich von jüngeren Beratern zu einer harten Führung überreden. Damit provozierte er eine Spaltung Israels in ein Süd- und ein Nordreich (1. Könige 12,1ff). Es ist so eine Sache mit den Schuhen anderer: Manchmal müssen halt die Schuhgrösse angepasst und die Ziele etwas bescheidener gesteckt werden.

 

Der Wunsch nach doppeltem Erfolg

Aber es gibt auch ermutigende Beispiele. Der damals allen bekannte Prophet Elia durfte seinen Mantel der Nachfolge über die Schultern von Elisa legen (1. Könige 19,19). Nicht ganz unbescheiden will Elisa gewissermassen doppelt so erfolgreich sein wie sein ja schon berühmter Vorgänger – und Gott bestätigt tatsächlich diesen ambitionierten Wunsch und lässt Elisa das doppelte Mass an Vollmacht zukommen (2. Könige 2,9ff).

 

Die Moral von den Geschichten

Salomons lassen sich nicht klonen. Nachfolger können nicht einfach auf den Wegen ihrer Vorgänger weiterfahren, als wäre nichts geschehen. Allen muss klar sein, dass Neues kommen darf und muss. Gemeinden und die jüngeren Leiter müssen sich gemeinsam auf den Weg begeben und Wege zum Herzen voneinander finden.

Und offensichtlich hat Gott nichts gegen ambitionierte Leiter. Lasst uns wie Elia geistliche Väter werden, die alles dafür tun, dass ihre Nachfolger eine doppelte Portion an Segen ernten dürfen. Väter sind nie neidisch auf den Erfolg ihrer Söhne – im Gegenteil: Wir freuen uns, wenn Jüngere in Demut und Gottesfurcht Grosses tun.

 

Meinrad Schicker, BewegungPlus Thun, m.schicker@bewegungplus.ch

 

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Dieser Artikel stammt aus dem online 6/15 zum Thema «Von einer Generation zur nächsten»

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