«Kingdom first!»

Die letzte Ministry Conference stand bewusst unter keinem übergeordneten Motto. Umso gespannter durfte man auf die Meetings mit den vier Referenten (Dän Zeltner, Mike Pilavachi, Miro Toth und Thomas Eggenberg) sein. Dieser Artikel hat nicht den Anspruch, eine Zusammenfassung der Referatsinhalte wiederzugeben, sondern berichtet von einigen Highlights aus der Sicht des Autors.

 

Dän Zeltner und der «He»-Faktor

Jakob nannte seinen jüngsten Sohn, bei dessen Geburt Rahel starb, «Ben-Jamin», Sohn des Glücks. «Ben-Oni», Sohn des Schmerzes, wie Rahel ihn nennen wollte, hätte besser in die Situation gepasst, aber Jakob schaute auf die Verheissung, die Gott ihm gegeben hatte. Genauso hatte Gott Jakobs Grossvater umbenannt. Abram sollte Abraham heissen. Ein einziger Buchstabe, das hebräische «He» änderte alles und machte aus dem kinderlosen Greis den «Vater vieler Völker». «He» hat drei Bedeutungen, die für Gottes Veränderungskraft stehen: «Göttlicher Atem» ist gleichbedeutend mit Begeisterung, Leichtigkeit und Freude; «Offenbarung» meint das, was Gott mir persönlich aufs Herz gelegt hat, um meinem Leben Wegweisung und Schärfe zu geben; «Licht» meint die Visionskraft, die uns sehen oder besitzen lässt, was noch gar nicht da ist.

 

Mike Pilavachi und sein Herz für die nächste Generation

Jesus war für seine Jünger kein Unterhalter, er arbeitete nicht für sie, sondern mit ihnen. Darum wurden sie nicht zu Konsumenten. Dabei brachten die Jünger alles andere als ideale Voraussetzungen für die Nachfolge mit. Aber Jesus war mit ihnen zusammen verletzlich, teilte mit ihnen, ermutigte sie, korrigierte sie, liebte sie und gab sich ihnen hin. Sie wurden erst auf dem Weg langsam reif. Junge Menschen brauchen Leiter, die ihr Potenzial erkennen und ihnen Raum geben, Fehler zu machen und in ihren Gaben zu wachsen. Und sie brauchen Leiter, die sie lieben.

 

Miro Toth: Die Liebe für unsere Nation und der Ruf nach Helden

Wir ernten, was unsere Ahnen vor langer Zeit gesät haben. Sind wir bereit, neu auszusäen für die Ernte kommender Generationen? Wir sind gerufen, unsere Städte, unsere Jugend und das säkulare Denken und Wesen unserer Nation zu gewinnen. Die Bibel berichtet von einigen Helden aus Davids Umfeld, die Unmögliches vollbrachten; verrückte Kerle, die auch in hoffnungslosen Situationen nicht wichen. Hartnäckigkeit ist das Blut der Helden: Helden geben nie auf. Wir müssen eine Kultur schaffen, wo das Unmögliche möglich wird und Helden nicht alleine bleiben.

 

Thomas Eggenberg und das Fest des Gottesreichs

Jesus war den Pharisäern als «Festhütte» ein Dorn im Auge. Das Bild eines Fests für das Reich Gottes, das bereits angebrochen ist, taucht immer wieder auf. Die Seligpreisungen zeigen uns auf, wer eingeladen ist. Darunter hat’s auch einige «Ben-Onis». Und: Jesus hat sie alle verkörpert; und sie alle verkörpern ihn. Was den Gästen dabei verheissen wird, was sie zu feiern haben, ist nicht weniger als der Himmel auf Erden. Dies bot so viel Zündstoff für die damaligen Machthaber, dass sie sich nicht anders zu helfen wussten, als den Gastgeber zu töten. Aber wir wissen: Das Reich Gottes ist die letzte Realität, die am Ende der Zeit bestehen wird! Freuen dürfen sich alle, die dazu eingeladen sind!

 

Martin Güdel, m.guedel@STOP-SPAM.bewegungplus.ch

 


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Dieser Artikel stammt aus dem online 4/17 zum Thema «Ministry Conference 2017»

 

 

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