Kleine Frau, grosse Power

Wenn Helen Monk mit Menschen betet, sprüht sie vor Energie und Leidenschaft. Wenn sie predigt, ist sie klar und prophetisch. Besonders ihr Ladies-Seminar fand an der Ministry Conference grosses Echo. «online» im Gespräch mit der Powerfrau aus Neuseeland.

 

Helen, vier Kinder in vier Jahren, eine anspruchsvolle Führungsaufgabe in der Gemeinde, ein internationaler Predigtdienst und die Leitung einer weltweiten Bewegung: Endlich habe ich Superwoman persönlich getroffen!

Oh, nein! Auf keinen Fall! Ich kenne meine Schwächen nur zu gut. Wenn ich irgendetwas zu sagen habe oder irgendetwas bewirken kann, dann ist es nur aus Gott heraus. Ich bin schwach, aber Gott ist stark in mir. Und das ist mehr als eine fromme Floskel.

 

An der Ministry Conference hat man dich mit den Attributen klar, gescheit und nett vorgestellt. Trifft es das?

Ja, ich denke, das kommt vermutlich hin. Man muss vielleicht auch noch sagen, dass ich sehr zielgerichtet bin. Ich verlange viel von mir selber. Und wenn ich Ungerechtigkeiten oder Unfreundlichkeiten begegne, kann ich ziemlich deutlich werden.


Das glaube ich dir sofort. Wie bist du in deinen Dienst hineingewachsen?

Ich habe immer wieder Nöte gesehen und mich in die Lücken gestellt. Oft ist es ja so, dass der Heilige Geist zu einem spricht, wenn man eine Not erkennt. Aus Interesse wird Betroffenheit, aus Betroffenheit wird eine Last und das Bedürfnis zu handeln.


Nöte gibt es wahrlich genug. Aber wie finde ich den richtigen Auftrag, die richtige Lücke für mich?

Sag in erster Linie Ja zu Gott. Deine Vision wird sich nach und nach entfalten, während du vorangehst. Natürlich müssen die Begabungen, die ich mitbringe, zu einem Dienst passen. Ich frage Gott immer um Erlaubnis, dieses oder jenes zu tun. Und ganz wichtig: Die Dinge werden sich nicht  verändern ohne Gebet. Lass Gott übernehmen!


Du strahlst gleichzeitig eine ruhige Gelassenheit, eine unglaubliche Energie und eine klare Autorität aus. Das hat die Frauen in deinem Seminar «Wenn Frauen leiten» sehr beeindruckt.

Früher war ich eine eher zurückhaltende, ängstliche Person. Ich fürchtete mich vor der geistlichen Welt, das war mir unheimlich. Gott hat mich wirklich verändert, die Taufe im Heiligen Geist hat mich verändert. Das war der Durchbruch in meinem Dienst. Heute habe ich Autorität in Jesus, Satan die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Das gibt mir Freiheit. Aber für diese Freiheit muss man kämpfen. Das prophetische Gebet ist für mich eine starke Waffe.

 

Wo holst du die Power für all das, was du tust?

Ich pflege eine intensive Gottesbeziehung. Meine stille Zeit ist mir sehr wichtig. Ich will Gottes Wort immer besser verstehen. Hier erlebe ich wahre Freiheit. Es bringt mir inneren Frieden. Die Verantwortung, die ich trage, treibt mich zu Gott. Ich kann das alles ja gar nicht selber. Ich brauche Gottes Antworten auf meine Fragen. Manchmal brauche ich auch einen Schubs von Gott – oder von Bruce.


Du hast im Leiterinnenseminar für Frauen gesagt, Gott möchte uns als «Girls im Dienst» brauchen.

Ja! Glaubt daran, was Gott in euch gelegt hat. Oft schätzen wir diese Gaben zu wenig. Es sind meistens nicht die anderen, die uns zurückhalten. Wir selber tun das! Aber wenn wir tun, was Gott vor unsere Füsse legt, dann führt es zu dem, was in unseren Herzen ist. Oft möchten wir das Resultat sofort sehen. Aber wir müssen Schritt für Schritt gehen. So werden wir immer wieder Gottes Hilfe brauchen, denn damit wächst unsere Abhängigkeit von ihm. Das bringt uns und andere weiter.


Du hast in deinem Talk die Schuhe von Aschenbrödel ins Spiel gebracht. Was hat es damit auf sich?

Wenn wir im Dienst die Möglichkeiten wahrnehmen, die sich uns bieten, werden wir uns weiterentwickeln. Dann gilt es herauszufinden, wo wir einen besonderen Segen für unseren Dienst haben, und sich darauf zu fokussieren. Sonst enden wir so, wie die Stiefschwestern von Cinderella, die sich so gerne deren Schuh angezogen hätten. Das Resultat waren schmerzende, blutige Füsse. Wenn wir lernen, uns selbst, unserer Linie und unserem Auftrag treu zu bleiben, werden wir glücklich dabei – und wir werden Früchte sehen.

 

Interview: Brigitte Frei, BewegungPlus Luzern, b.frei@bewegungplus.ch

 

 

 

Helen Monk ist Pastorin und leitet mit ihrem Mann Bruce Monk die internationale Equippers Bewegung. Helen ist seit 20 Jahren im Predigtdienst und hat eine starke prophetische Begabung. Sie spricht weltweit in Kirchen und an Konferenzen und widmet sich aktuell insbesondere dem Aufbau der Arbeit mit Kindern in ihrer Heimatgemeinde, der Acts Church in Auckland (Neuseeland). Ihr Herz schlägt für eine lebendige, kraftvolle Kirche. Helen ist 68 Jahre alt, hat vier erwachsene Kinder und zwölf Grosskinder.

 

 

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Dieser Artikel stammt aus dem online 4/16 zum Thema "We are your church! - Ministry Conference 2016"

Ich gehe gerne in die Markus-Kirche, weil ...

... hier meine Church-Family ist.

Sandra

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