Gott begegnete mir in der unfreiwilligen Auszeit

 

Die Sehnsucht nach dem Wirken des Heiligen Geistes war schon länger da; ohne konkretes Erlebnis. Und dann hat Gott in unserer CharismaPlus-Zeit eingegriffen.

 

Nach einem Kuraufenthalt staunte ich über Reaktionen von Gemeindegliedern. Mir wurde z.B. gesagt: «Bei dir ist etwas geschmolzen» − «Du hast eine Ausstrahlung» − «Deine Stimme ist so frisch» − «Eine Veränderung ist spür- und sichtbar». Ja, ich wurde während meiner Auszeit reich beschenkt. Gott begegnete mir in seiner Liebe auf verschiedene Arten.

 

Zuspruch

Eines Nachts erwachte ich kurz und sah in Grossbuchstaben geschrieben: «Harre auf den Herrn!» In den folgenden Tagen begegnete ich dieser Aufforderung öfters, sei es durch das Lesen der Bibel, im Gottesdienst oder in der Andacht. Da ich gesundheitlich und berufsmässig vor einer unsicheren Zukunft stehe, fordert mich diese Aussage heraus, gibt mir aber auch Kraft im täglichen Üben.

 

Begegnung mit Gott

Auf einer Wanderung wurde ich wie aus heiterem Himmel an ein Bild erinnert, das vor Jahren jemand für mich hatte. Es war das Bild eines «Maitannli», das von Jünglingen aufgestellt wird, um einem Mädchen zu sagen: «Ich liebe dich!» Durch dieses neu geschenkte Bild sprach nun Gott deutlich zu mir: «Ich werbe um dich. Ich liebe dich. Ich bin dein Bräutigam. Ich gebe dich nicht auf. Verliebte müssen die Beziehung pflegen.» Da wurde ich – lachend und weinend zugleich − erfüllt von der Liebe Gottes!

Mir wurde bewusst, dass ich wirklich ein Königskind bin, gerecht gesprochen und geliebt. Mein Gang wurde aufrechter. Oft spazierte ich ganz bewusst mit geradem Rücken durch die langen Gänge des Kurhauses und dankte Gott für diese Tatsache. Seine Zusagen gelten auch mir!

 

Befreiung

Während der Kur las ich das Buch «Überwältigt von Gottes Güte». Darin ist u.a. die Rede von Schutzmauern, die wir aufbauen. Da ich in meinen jungen Jahren in einer christlichen Institution arbeitete, wo ich psychischen Machtmissbrauch erlebte, wurde ich misstrauisch und verschloss mich, war eine Gefangene meiner selbst. Gott hat durch dieses Buch zu mir gesprochen. Ich durfte diese Schutzmauern im wahrsten Sinn des Wortes über Bord werfen (auf dem Ägerisee) und damit auch meine falschen Selbst- und Gottesbilder. ER ist mein Schutz!

 

Der Rote Faden

Heute erkenne ich den roten Faden Gottes in meinem Leben: Schon länger fühlte ich mich in meiner traditionellen Kirche ausgetrocknet und leer. 2005 besuchte ich in Neuseeland mit meiner Gastfamilie die New Life Church − und wurde vom Heiligen Geist berührt. Vor vier Jahren wechselte ich in die BewegungPlus. In der ersten Zeit musste ich während des Gottesdienstes oft weinen, da mir Gott so lieb gemacht wurde.

Ein einschneidendes Erlebnis war der «Qwelle-Abend». Wir sangen u.a. «Du bisch Chünig, du bisch Gott». Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass das in meinem Leben nicht der Fall war. Diese Einsicht traf mich tief. Wie befreiend dann, Bewusstgewordenes loszulassen!

 

Mehr und mehr sehnte ich mich nach Gottes Wirken in meinem Leben. Er brauchte mein «Time-out», um mir begegnen zu können. Dankbar und staunend blicke ich auf diesen roten Faden Gottes in meinem Leben zurück. Ich bin in freudiger Erwartung nach weiterem Wirken des Heiligen Geistes!

 

Brigitte, BewegungPlus Thun


Spontaner Alphalive-Kurs

In Stans haben in der CharismaPlus-Zeit sieben Personen an einem Alphalive-Kurs teilgenommen; und das spontan und ausserplanmässig. Die Gelegenheit bot sich, und die packte die Gemeindeleitung geistesgegenwärtig beim Schopf.

 

Den Anstoss für einen Alphalive-Kurs gab ein Ehepaar, das beim ersten Life Seminar in Stans dabei war: Sie fragten nach mehr Glaubensgrundlagen. Die Gemeindeleitung stellte kurzerhand einen Alphalive-Kurs auf die Beine. Fast ohne Werbung kamen sieben Personen an den Infoabend. Erstaunlich viele, üblicherweise waren es trotz viel Engagement etwa 4-5. Für Liselotte Vogel, die nebst Pastor Heinz Röthlisberger den Alphalive-Kurs leitete, ein Geschenk: «Gott schenkte es, ohne grossen Aufwand! Die CharismaPlus-Zeit wurde für mich dadurch zusätzlich aufgewertet und u.a. auch konkret erlebbar.»

 

Geschenk statt «harte Arbeit»

Die Organisatoren mussten nicht lange im Voraus planen und darum bangen, genügend Teilnehmende zu finden; dafür musste der Alphalive-Kurs jetzt rund ums restliche Programm herumgeplant werden. Das führte dazu, dass er nicht ganz regelmässig jede Woche stattfand und dass das Wochenende in einen Intensivtag zusammengefasst wurde.

Die CharismaPlus-Zeit hat die Leiter des Kurses auch zusätzlich gestärkt: «Der Heilige Geist war gegenwärtig, und die spezielle Beschäftigung mit ihm durch CharismaPlus hat mich zusätzlich ermutigt und gesegnet», reflektiert Liselotte Vogel.

 

Gute Erfahrung

CharismaPlus ist vorbei, aber die ganze Erfahrung macht Mut, auch weiterhin darauf zu vertrauen, dass Kurse bei Bedarf auch ganz aus dem «Nichts» entstehen und wir sie einfach zulassen können – statt mit perfekter Organisation glänzen zu wollen.

Unabhängig von ChrarismaPlus ist Liselotte Vogel «weiterhin begeistert vom Werkzeug ‹Alphalive›!» Kein Wunder, hat auch dieser Kurs bei den Beteiligten Anstösse für Veränderungen und Heilungen geben. Die Glaubensgrundlagen wirkten festigend für die Teilnehmenden, die Gott erst gerade kennenlernten. Auch berührende Momente mit Tränen haben das starke Wirken Gottes gezeigt.

 

Tina, BewegungPlus Stans


Beautiful people – beautiful church?

Eine prophetische Ermahnung

 

Gemeinde ist mehr als nur die Summe ihrer Mitglieder, mehr als nur «zusammen sein», mehr als nur «Gemeinschaft haben».

Gemeinde ist die Braut Christi, Gemeinde hat einen Auftrag. Gemeinde ist nicht, wenn drei Christen zusammen sind, Gemeinde ist mehr als eine christliche Wohngemeinschaft. Es ist eine schlechte Ausrede, wenn unser Individualismus und unser Egoismus dazu führen, dass wir am Sonntagmorgen nicht mehr in die Gemeinde gehen und stattdessen zwei Freunde suchen, mit denen wir «Gemeinde» sein können.

 

Wie können wir die Gemeinde zu einem Spielball unserer Gefühle machen? Wie können wir meinen, dass uns Gemeinde unterhalten soll, unseren Gefühlen und Vorstellungen guttun muss, unsere Seele am besten noch streicheln soll? Wie können wir glauben, dass es nur darum geht, dass wir es schön haben und dass wir geliebt werden? Wie können wir aus Jesu Braut einen Streichelzoo machen?

 

Für einander, für den Nächsten und zur Ehre Gottes: Das ist der Auftrag der Gemeinde. Was ist mit unserer Gemeinde geschehen? Was haben wir aus der Kraft gemacht, die Veränderung in der ganzen Welt bringen soll? Was haben wir mit Gottes Leidenschaft und Liebe gemacht? Was mit unserem Auftrag, Menschen zu Jesus zu führen? Die Braut Christi (Gemeinde) hat angefangen, mehr sich selber im Spiegel zu betrachten, als auf ihren Bräutigam (Jesus) zu schauen. Ist das die Gemeinde, die Jesus wollte, die Gemeinde, welche die Welt erreichen sollte?

 

Gemeinde ist attraktiv, weil sie authentisch ist. Weil sie aus «schönen» Menschen besteht. Menschen, die von Gott verändert, geheilt, freigesetzt wurden. Menschen, die in ihrer Berufung leben. Menschen, die wissen, wer sie sind – in Christus. Menschen, die sich weniger um sich selber drehen, als um Gott und die Menschen um sich .

 

Wenn die Gemeinde aus solchen Menschen besteht, dann ist sie, was sie sein sollte, dann ist sie schön. «Schön» ist echt; «Schön» ist, sich bewusst zu sein, welche Gaben und Schwächen man hat. «Schön» ist authentisch – nicht perfekt. «Schön» ist, wo Vergebung möglich ist, weil nicht alles immer rund läuft. «Schön» ist, wo es Fragen gibt. Wo es gemeinsames Lachen gibt, aber eben auch Weinen. «Schön» ist, wo Ermutigung normal ist und böse Worte vermieden werden. «Schön» ist, wo Raum zum Wachstum vorhanden ist. Wo Förderung und Freisetzung normal sind. Wo Liebe herrscht. Wo um Antworten gerungen wird. Das ist Gemeinde – das ist Leben.

 

Anja, zurzeit in Dänemark


CharismaPlus – eine Wundertüte?

Gespannte, freudige Erwartung oder vorsichtige Annäherung mit einer Prise Selbstschutz ... so individuell wie das Eingehen auf CharismaPlus sind auch die Erfahrungen während dieser Zeit. Christoph berichtet.

 

Was habe ich mit CharismaPlus nicht erlebt?
Ekstase, eine «So-spricht-der-HERR»-Prophetie, die nachweislich auf jemanden zutrifft und eintrifft; eine Totenauferweckung, die Heilung einer Tetraplegikerin. Hätte ich das erleben wollen? Sicher. Warum sonst verschlinge ich stets den Abschnitt «Unglücksfälle und Verbrechen» in der Zeitung? Ich mag Sensationen. Wenn ich aber genau bin, ist es nicht mein tiefstes Ich, das nach solchen Sensationen lechzt; es ist eher eine gewisse Frustration, die etwas Knackiges, Knalliges als Ersatz für nicht erlebte Freude sucht; in der Gratis-Zeitung oder im Miterleben eines Wunders.

 

Was habe ich mit CharismaPlus erlebt?
Ein exquisites Andachtsbuch; gute Predigten; das ungewohnte Erlebnis in einem BewegungPlus-Gottesdienst, dass der Predigende über ihm vermutlich fremde Sätze im Manuskript stolpert; den Mut, Dinge beim Namen zu nennen; eine gesunde, ausgewogene Theologie; offene Mikrofone im GD, die auch nicht ganz konforme Beiträge ermöglichten.
Kurz: Gemeinde, wie ich sie mir erträume und wie ich sie auch schon vorher erlebt habe.

 

Was habe ich aus CharismaPlus gelernt?
Eines ist mir klar geworden:  Gottes Geist und seine Charismen sind nicht in irgendeinem speziellen Ereignis, einer besonderen Gemeinde, einer spektakulären Gabe oder in einer gesalbten Gottesdienerin. Jesu Gabe ist seine Gegenwart − genau dort, wo gewöhnliche Menschen wie ich das Leben teilen; die Leute meines Umfeldes, die GD-Besucher meiner Gemeinde. Gottes Geist wirkt dann, wenn ich mich öffne und bereit werde, Anteil zu geben, teilzuhaben und zu lieben.
Schon vor den CharismaPlus-Wochen hat Gott es mir ermöglicht, ein paar Freundschaften aufzubauen, in welchen ich erlebe, dass Gott redet und gegenwärtig ist. Was CharismaPlus gebracht hat und die Erlebnisse auf meinem persönlichen Weg mit Jesus haben in die gleiche Kerbe gehauen. Das hat mir gutgetan.

Christoph, BewegungPlus Solothurn


Drei CharismaPlus-Erlebnisse

 

Erlebnis zu dritt

Seit einiger Zeit treffen Therese und ich uns mit einer Frau aus der Gemeinde, welche in sehr schwierigen Lebensumständen steckt. Durch CharismaPlus wurden wir ermutigt, die Gabe der Zungenrede im persönlichen Gebet wieder vermehrt zu brauchen. Als wir im Mai zusammen waren, kam der Impuls, uns gegenseitig die Hände zu geben und miteinander laut in Zungen zu beten. Wir taten dies etwa fünf Minuten lang. Jedes von uns wurde mit Gottes Geist erfüllt, Gott schenkte uns eine ermutigende Prophetie und wir gaben uns Ihm neu hin mit dem Lied: «Ich bin entschieden zu folgen Jesus». Gottes Nähe war wirklich intensiv spürbar, und wir bekamen einen neuen Kraftschub!

 

Führung durch das Andachtsheft I

Schon seit zwei Jahren verspürte ich den Wunsch, ein Ehepaar zu einem «Versöhnungsessen» einzuladen. Wir hatten uns früher gegenseitig sehr verletzt (so etwas möchte ich nie wieder erleben müssen, auch wenn Gott es brauchte, mich vieles zu lehren und mich umzuformen). Wir hatten viele Gespräche, und jedes versuchte seinen Anteil zu erkennen und zu vergeben.

Obschon das Ehepaar aus Biel wegzog, sahen wir uns ab und zu an verschiedenen Anlässen wieder. Ich hatte immer das Gefühl, dass noch nicht alles gut war, und dachte, es wäre vielleicht für beide hilfreich, sich bei einem feinen Essen auszutauschen und am jetzigen Leben voneinander Teil zu nehmen. Ich schob es immer vor mir her, bis ich mir diesen April wieder einmal in meinem Wochenplan notiert hatte anzurufen.

Am Montag darauf erzählte unser Lobpreisleiter etwas über den Sohn dieses Ehepaars; was vorher noch nie vorgekommen war; und am Dienstag las ich im CharismaPlus-Andachtsheft: «Manchmal erinnert uns Gott auch an etwas Ungeklärtes und Unerledigtes. Wie oft bleiben wir andern etwas schuldig. Mit dem Heiligen Geist in Berührung zu kommen, lässt uns Unerledigtes anpacken …Vielleicht ist heute nur ein Telefongespräch dran …» Klarer konnte es nicht mehr sein! Ich griff zum Telefonhörer und rief an. Drei Wochen später kam das Ehepaar zu uns. Wir konnten austauschen und kamen einander wieder näher. Ich denke, von nun an werden wir uns entspannter begegnen!

 

Führung durch das Andachtsheft II

An Pfingsten war ich bei einem Ehepaar unserer Gemeinde zu Besuch. Da erzählte mir der Mann, dass er geschäftlich in grossen finanziellen Schwierigkeiten steckt. Die Wirtschaftskrise hatte auch ihn getroffen. Der Januar war sehr schlecht, Februar bis April konnte das nicht ausgleichen, erst der Mai war wieder sehr gut und der Juni sah auch gut aus. Nun fehlten aber 30 000 Franken, um anstehende Rechnungen zu bezahlen. Er hatte sich alle möglichen Varianten überlegt, zu diesem Geld zu kommen, doch nichts war möglich. Die Situation beschäftigte ihn seit Monaten so stark, dass er dadurch besetzt war und kaum schlafen konnte.

Während dem Gespräch kam mir der Gedanke, dass ihm ein paar Leute aus der Gemeinde ein Darlehen geben könnten, sagte aber nichts davon. Bevor ich nach Hause ging, beteten wir noch zusammen und baten Gott um seine Hilfe.

Am Montag bewegte ich das Ganze vor dem Herrn und bat um Führung. Die Antwort kam am Dienstag durch das CharismaPlus-Andachtsheft: «Christliche Gemeinschaft bedeutet gegenseitige Fürsorge, und diese beinhaltet das gegenseitige Teilen. Als Gemeinden sind wir herausgefordert, uns Gedanken zu machen, wie wir Solidarität leben wollen …Wie kann ich mit meinem Überfluss die Gemeinde unterstützen, ihren Auftrag an den Bedürftigen wahrzunehmen?» Das war ja ziemlich direkt! Am Abend stellte ich dem Mann nochmals einige Fragen, um mich zu versichern, dass es wirklich das Richtige war, das Geld auszuleihen. Am Mittwoch nach der GV kam der Moment zu sagen, was mir Gott aufs Herz gelegt hatte. Innerhalb von wenigen Tagen kam durch fünf Personen das Darlehen von 30 000 Franken zusammen! Die Bereitschaft der Leute hat tief berührt. Es ist wirklich schön zu sehen, dass nicht nur vom Glauben gesprochen wird, sondern dass er gelebt wird. Und nun sind wir gespannt, wie’s weitergeht!

 

Judith, BewegungPlus Biel

 


Eine Eingebung während CharismaPlus

Während der monatlichen Samariterübung berichtet ein langjähriger Bergretter der Rega von eindrücklichen Erlebnissen. Mit Fotos und Karte wird der jeweilige Unfallhergang nachkonstruiert. Dazu hören wir von Tatsachen und Möglichkeiten, warum es zu diesem Unfall kam, ebenso von Gedanken und der Betroffenheit des Bergretters zum jeweiligen Schicksal. So auch, als der Notruf von einem Lawinenniedergang eingeht. Der Kollege des um Hilfe Rufenden ist verschüttet.

 

Der Rega-Heli fliegt über den riesigen Lawinenkegel, um den Verschütteten zu finden. Die Situation scheint so, als müsste die «Nadel im Heuhaufen» gesucht werden. Der Bergretter im Heli empfindet, er solle zu einer bestimmten Stelle fliegen. Eingebung nennt er es ; der Verschüttete wird geborgen. Das scheinbar Unmögliche kommt zu einem glücklichen Ende. In meinem Alltag offen zu sein für die Stimme des Heiligen Geistes; so nenne ich es ;

dazu hat mich auch dieser Abend motiviert.

 

«Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens» (Spr. 4,23).

 

Im Andachtsheft auf Seite 98 ist zu lesen, wie ein Herz ist, aus dem Leben quillt.

Gott hat mich als ganzen Menschen geschaffen, als Einheit von Fühlen, Denken und Wollen. Bei einer Herzensbegegnung mit ihm spricht er mich immer als ganzen Menschen an. Das Herz ist der Ort, wo Gottes Reden vernommen wird und wo darauf geantwortet wird.

 

Ich bin sehr ermutigt, mich in meinem Alltag als ganzen Menschen wahrzunehmen. Ich möchte offen sein, die Impulse des Heiligen Geistes anzuerkennen und sein Handlanger zu sein, wie es auch im Heft auf Seite 104 steht.

 

Der Heilige Geist und ich: ein starkes Team!

Der Heilige Geist und wir: eine Erfolgsgeschichte der Liebe!

 

Monika, BewegungPlus Stans


«Wage den Schritt aufs Wasser!»

42 Jahre kämpft er seelisch und körperlich ums Überleben, gegen Kräfte, die ihn am Leben hindern wollten. Tiefe Spuren hat das in seinem Leben gezogen. Doch das Leben siegt!

 

Im März 2010 wird in einem Gebet für meine gesundheitlichen Probleme gebetet. Mehrfach habe ich in dieser Zeit folgendes Bild: Ich sitze in einem Ruderboot und halte mich verkrampft am Rand fest, mit dem Blick aufs Wasser. Doch ich wage es nicht, dem Ruf Jesu zu folgen. An Ostern ein Rückfall, ich muss ins Spital. Der OP-Termin steht fest. In der letzten Hauszelle vor der OP beschreibt jemand genau das Bild, das ich hatte, mit der Ermutigung: «Wage es, den Schritt aus dem Boot zu machen.»
Ich schlage diese Geschichte in Mat 14 nach und schreibe sie auf. Am folgenden Wochenende wird dies zur Nachtlektüre. Mit einem Zimmerkollegen vergleiche ich die einzelnen Stellen und mehrere Bibelübersetzungen bis spät in die Nacht.

 

Der Schritt aufs Wasser
Am 29. April werde ich für die OP vorbereitet. Ich nehme das CharismaPlus-Andachtsheft zur Hand und lese mehrere Geschichten. Zehn Minuten vor der vierstündigen OP lese ich den Artikel von Meinrad Schicker für diesen Tag: «Wage den Schritt aufs Wasser!» Die ersten Sätze bewegen mich tief, aber auch die Ermutigung im «Wort & Tat»: «Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Darfst du, sollst du heute die Sicherheit des Gewohnten ebenfalls verlassen – und einen Schritt aufs Wasser wagen?»

 

Wie gnädig ist unser Gott ...
Sechs Tage nach der OP kann ich das Spital verlassen. Wider Erwarten der Ärzte ohne irgendwelche Komplikationen. Seit wenigen Wochen darf erstmals auch der Teil in mir leben, den Gott in mir gewollt hat. Ich werde Hilfe brauchen, um aus falschen Mustern ausbrechen zu können, beruflich einen neuen Weg nach Jahren des Scheiterns zu finden. Aber der Herr hätte mein Leben nicht so lange bewahrt, wenn er nicht noch etwas Besseres für mich vorgesehen hätte. Deshalb warte ich im Glauben und Vertrauen auf Gott und will den Schritt aufs Wasser wagen.

 

Bernhard, BewegungPlus Solothurn


Neue Leichtigkeit ...

Ich finde das CharismaPlus-Andachtsbuch total genial. Beim Lesen empfinde ich eine grosse Freude. Es befreit mich und es führt mich zu einer Leichtigkeit im Glauben und im Sein. Der Heilige Geist war für mich bis jetzt ein etwas kompliziertes Thema. Beim Lesen der Texte spüre ich aber, wie gross Gottes Gnade ist. Sein Reden zu mir ist immer aus der Liebe heraus, egal ob im Zuspruch oder in der Ermahnung. Ich lerne den Heiligen Geist neu kennen und bin begeistert.

 

Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben, damit dieses Buch entstanden ist.

 

Brigitte, BewegungPlus Solothurn


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