Positionslichter


Sozial explosiv leben

Wir verstehen als BewegungPlus Reich Gottes immer auch als gesellschaftsrelevante Kraft. Gott ist an unserem ganzen Leben interessiert – und darum auch an unserer Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik, der Kunst und Kultur, unserem Umgang mit dem Geld und unseren natürlichen Rohstoffen.1
Armut ist weder eine Tugend, noch Reichtum die Bestätigung eines gottgefälligen Lebens. Reichtum verpflichtet zu Barmherzigkeit, Armut verlangt im Rahmen des Möglichen nach Initiative.2
In einer vom Geist gestifteten Gemeinschaft sollten nicht Geld und Erfolg regieren. Wer Erfolg oder eine gute Ausbildung hat, ist nicht einfach besser.3 Hier gilt: Recht hat, wer treu ist und vergibt; liebenswert ist, wer Mensch ist; wer befehlen will, dient; wer sich behaupten will, verleugnet sich und erlebt seine Abhängigkeit.4

 

Soziale Sprengkraft

Das Reich Gottes ist gesellschaftsverändernd, weil die Menschen, die es umfasst, selber durch einen Prozess der Veränderung gehen.5
Die Gemeinde von Jesus wirkt unterdrückenden und menschenverachtenden Werten entgegen und wirkt daher heilend in unsere Gesellschaft hinein; sie ist eine Kontrastgemeinschaft.6 Nachfolger von Jesus werden befreit zu einem verantwortungsvollen Handeln. Wo weder Geld noch Macht die Beziehungen regeln, sondern Liebe, Annahme und Vergebung, da kann das nicht ohne Folgen für Politik und Wirtschaft bleiben.7

 

Herausfordernder Lebensstil

Die Erfahrung der unverdienten Gnade Gottes prägt unsere Beziehungen zu den Mitmenschen – besonders unseren Umgang mit Fremden, sozial Abgedrängten und Schutzlosen.8 Dieser Lebensstil kann zuweilen als Bedrohung empfunden werden.9

 

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1 Jer 29,17
  2Kor 9,8
2 Lk 12,20-21
  Lk 18,25
  Jes 58,7
  Spr 31,16f
3 Eph 4,17
  Mt 6,24
  1Kor 1,26ff
4 vgl. 1Petr 4,10
  Mt 18,21-22
  Lk 14,10-11
  Phil 2,3-4
5 Rö 12,2
  vgl. Lk 19,8
  Apg 10,2
6 vgl. Jes 1,17
  1Kor 12,22-23
  Mt 5,13-16
  Apg 2,42-47
7 Rö 13,10
  Mt 5,46-47
  1Jo 3,18
  Kol 3,13
  Eph 4,32
8 Rö 3,23-24
  Eph 2,8
  Mt 25,34-40
  1Tim 5,1
9 vgl. Mt 20,11
  Lk 19,7

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