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10_erlebt_21_02_Anina
28 Apr 2021

Jungschar in Coronazeiten

Seit der ersten Klasse bin ich Teil der Jungschar Hindelbank und nun seit sechs Jahren als Leiterin tätig.

Während all diesen Jahren durfte ich Gott immer wieder erleben: In der Natur, in Worshipzeiten, Lagern und Begegnungen mit Kindern und Leitern. Die Jungschar steht für mich für Freude und Gemeinschaft. Diese beiden Werte sind auch Teil unserer Vision. Wir möchten den Kindern einen Ort bieten, wo sie angenommen werden und Freundschaft erleben und pflegen können. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie ehrend die Jungschärlerinnen und Jungschärler miteinander umgehen und die Nachmittage schätzen. Wir sind unglaublich dankbar dafür, dass die Jungschar trotz der momentanen Situation durchgeführt werden kann, und glauben fest daran, dass Gott uns gerade in dieser Zeit braucht, um etwas von seinem Reich sichtbar zu machen. 

Für eine gewisse Zeit waren an einem Jungscharnachmittag nur fünfzehn Teilnehmende erlaubt. Stets meldeten sich jeweils gerade knapp 15 Kinder an, sodass wir niemandem absagen mussten. Das hat uns viel bedeutet. Nach der Coronapause spürten wir deutlich, wie wichtig den Kindern die fehlenden Freizeitangebote sind. Für uns Leitende waren diese Nachmittage wesentlich weniger entspannt, denn die Kinder hatten noch mehr Energie als sonst. Doch am Abend die strahlenden Augen zu sehen, war jedes «Bitte hört zu!» wert. Wir wollen – besonders während dieser Zeit – Hoffnungsträger sein und die gewisse Normalität, die im Moment möglich ist, zelebrieren.