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10_Eliziana Schwaller
04 Feb 2021

Meine kostbare Kleingruppe

Aus der Sicht einer Leiterin und einer Teilnehmerin

… aus Sicht einer Teilnehmerin

Ich bin 56 Jahre alt und habe zwei erwachsene Töchter. Ursprünglich komme ich aus Brasilien, lebe nun aber schon seit dreissig Jahren in der Schweiz. Vor ungefähr sieben Jahren nahm mich meine Freundin Suziane in ihre Kleingruppe der BewegungPlus Aarburg mit und ich fühlte mich von Anfang an wohl.

Die brasilianische Kleingruppe ist für mich ein Anker in jeder Lebenssituation. Ich kann dort immer wieder Kraft holen durch die Gebete und die offenen, vertraulichen Gespräche mit meinen Geschwistern. Auch den geistlichen Rat meiner einfühlsamen Leiterin Eliziana schätze ich sehr. Sie ist jeweils sehr interessiert zu wissen, wie wir mit Gott unterwegs sind, kommt uns besuchen, organisiert Anlässe, Ausflüge und Spiele mit uns, unseren Familien und anderen Gruppen aus unserer Kirche. Das finde ich eine super Gelegenheit, die anderen besser kennenzulernen, persönliche Gespräche zu führen und einander zu helfen.

In meiner Kleingruppe beten wir viel, hören Lobpreis, sprechen über Jesus und studieren die Bibel. Das bestärkt mich in meinem Glauben an unseren grossen Gott, und es gibt mir Hoffnung und Kraft für mein Leben. Zusätzlich noch die Gottesdienste zu besuchen, ist wie ein Balsam für meine Ohren. Über die im Gottesdienst angesprochenen Themen diskutieren wir danach sehr gerne und engagiert. Auf meinem Weg mit Gott ist die Kleingruppe für mich fundamental und unverzichtbar, denn dort werden wir auf unsere Gaben und Stärken aufmerksam gemacht und wir lernen, wie man auf Gott hört. Die Abhängigkeit von Gott gibt mir Frieden und macht mich glücklich. Ich kann es jedem wärmstens empfehlen. Gott segne euch!

… aus Sicht der Leiterin

Ich bin Eliziana und darf Sueli auf ihrem Weg begleiten. Ich bin genau zwanzig Jahre jünger als Sueli und habe das Privileg, das geistliche «Mami» von zwölf tollen Frauen zu sein. Lustig ist, dass ich die jüngste der ganzen Gruppe bin. Ich betone das, weil es für mich aufzeigt, wie diese Frauen Nachfolge und Jünger-Sein von Jesus wirklich verstanden haben. Jede von ihnen hat viel mehr Lebenserfahrung als ich. Trotzdem fragen sie mich nach Ratschlägen, wollen von mir lernen und werden gerne von mir begleitet. Meine Kleingruppe will einfach geistlich wachsen und ich schätze ihre offenen Herzen sehr.

Wichtig ist mir dabei zu betonen, dass das alles nicht direkt mit mir zu tun hat. Der Schlüssel unserer Gruppe ist die enge Beziehung, die wir pflegen. Die unzähligen Zeiten der Gemeinschaft stärken uns einfach ungemein. Durch die vielen gemeinsamen Stunden sind Liebe, Vertrauen und Freiheit gewachsen. Deshalb fällt es mir nicht schwer, für «meine» Frauen da zu sein und mich in sie zu investieren. Umgekehrt fällt es ihnen dadurch leichter, mich als geistliches «Mami» anzunehmen.

Den gemeinsamen Weg in den Spuren von Jesus und das Unterstützen meiner Freundinnen auf diesem Weg erlebe ich nicht als eine Last. Es ist eine wunderschöne Frucht der Liebe: «An eurer Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid» (Johannes 13,35).