Sexualität

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat eine bedeutende gesellschaftliche Veränderung der Sexualmoral stattgefunden. Die Zusammengehörigkeit von Sexualität und Ehe wurde infrage gestellt. Mittlerweile werden Ehe und Sexualität von einem grossen Teil unserer Gesellschaft als zwei verschiedene Lebensbereiche betrachtet, welche nur bedingt miteinander zu tun haben. Die Forderung der Einbettung der Sexualität in die Ehe wird als Ausdruck einer veralteten, rigiden und lustfeindlichen Sexualmoral empfunden. Das Konkubinat wird geschätzt und praktiziert. Mehr noch, Monogamie als solche wird zunehmend als der menschlichen Sexualität unangemessen betrachtet. Entsprechend werden auch Pornografie, Prostitution und Seitensprünge als unumgängliche Lebensäusserungen hingenommen, selbst wenn sie betroffene Beziehungen meist stark belasten.
Alle möglichen Formen von Sexualität werden toleriert – sofern die Autonomie der Beteiligten gewährleistet ist und keine Übergriffe stattfinden. Diese Entwicklungen gewinnen auch Einfluss unter freikirchlich geprägten Christen. Zwar sind sexuelle Praktiken ausserhalb einer Liebesbeziehung nach wie vor tabu. Aber «vorehelicher Sex» wird immer mehr als legitim betrachtet, da ja die Absicht einer späteren Ehe besteht. Auch das Konkubinat wird zunehmend als mögliche Alternative zur Ehe gesehen und gelebt …
Diese Sicht soll mit den nachfolgenden Gedanken erläutert und begründet werden. Im ersten Hauptteil «Sexualität als Segen» werden einige grundsätzliche Gedanken zu Sexualität und Ehe festgehalten. Im zweiten Hauptteil «Sexualität als Herausforderung» werden einige spezifische Problemfelder und Lösungsansätze erörtert.

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