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04 Feb 2021

Was sie brauchen, ist Hoffnung

Sierra Leone, Iran, Bosnien, Paraguay, Brasilien, Chile, Deutschland und die Schweiz – so international ist die Schar am interkulturellen Treffen der BewegungPlus

Migranten in Kontakt mit Jesus zu bringen, geschieht durch einen Mutter-Kind-Treff, «Tischlein deck dich», Unihockey mit Teens, einem Nähkurs für Frauen, einem Kurs für Trauma-Begleitung und anderem mehr.

«Sie kommen mit vielen Bedürfnissen, doch dann werden wir von ihnen gesegnet», sagt eine iranische Mitarbeiterin, die aus eigener Erfahrung weiss, wie gross die Bedürfnisse von Migranten sind. «Bekannte aus der lokalen Kirche haben mich besucht und mit Gottes Wort getröstet. Ich habe Jesus gefunden – besser: Jesus hat mich gefunden. Ich lade meine muslimischen Freundinnen in den Haustreff und die Gemeinde ein, eine Freundin hat ihr Leben Jesus anvertraut». Die Iranerin ist dafür bekannt, dass sie gerne für ihre Kirche kocht.

Eine andere Frau stammt aus einer Grossfamilie in Westafrika, ihr Vater war ein führender Imam mit Geisteskraft. Sie wurde als Medium missbraucht, später auch mit einem Fremden verheiratet. Noch in ihrem Heimatland hatte sie Träume von Gott und erlebte, dass die Seiten des Korans wortwörtlich leer waren. Doch eine Bibel würde sie sicher nie lesen. Ihre leidvolle Geschichte führte sie in die Schweiz. Hier erhielt sie eine Bibel von einem Unbekannten, der sich später als afrikanischer Bischof einer Kirche herausstellte. Heute gehört sie zu einer Kirche der BewegungPlus.

«Leute wurden dafür bezahlt, unsere Fensterscheiben einzuschlagen», sagt ein Bosnier, der seit Jahren als Gemeindegründer im Balkan tätig ist. Und ein Iraner fordert uns heraus: «Es gibt ganz viele Sozialangebote, doch was die Flüchtlinge brauchen, ist Hoffnung, das Licht Gottes. Wenn es nicht zur Begegnung mit Gott kommt, gehen wir am Ziel vorbei. Wir wollen unverschämt mit guten Taten und Worten von Jesus reden.»

Zusätzlich zu den Begegnungen und dem Austausch gab es am interkulturellen Treffen der BewegungPlus gemeinsame Fürbitte und praktische Anleitung für einfaches Entdeckerbibelstudium.

Werner gibt die Leitung der Taskforce Interkulturell mit voller Überzeugung und Freude an Jürg weiter. Das nächste Treffen ist am Samstag, 28. August 2021 geplant.

MissionPlus begleitet BewegungPlus-Gemeinden im Prozess, interkultureller zu werden. Vertreter aus jedem Netzwerk treffen sich zweimal jährlich als Taskforce Interkulturell. Einmal im Jahr kommen alle, die in der Arbeit mit Migranten aktiv sind oder es werden möchten, zum interkulturellen Treffen zusammen. Schwerpunkte sind: Inspiration, Erfahrungsaustausch und Stärken der Vision.