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16 Nov 2021

MissionCamp Senegal

Im Oktober machte eine Gruppe junger Menschen einen Kurzeinsatz in Afrika. Das Fazit der Teilnehmenden: «Wir erhielten eine kulturelle Dusche sondergleichen!»

Innert zwei Wochen hatten wir 8 Reisetage, besuchten 7 Kirchen und Hauskreise, lernten unzählige Brüder und Schwestern kennen und füllten gefühlte 3000 mal den Wasserfilter auf. Unsere Anklimatisierungstage in Dakar verbrachten wir schwitzend, aber mit wachen Augen. Unsere Zehner-Equipe, die sich zu Beginn kaum kannte und zum ersten Mal afrikanischen Boden betrat, war bereit, Neues auszuprobieren und Unbekanntes zu entdecken. Wir freuten uns über Thié bou dienne (Reis mit Fisch), die Pferde auf der Strasse und den Einblick in Missionsprojekte.

Danach ging es in den noch heisseren Süden mit Mückenstichen, Dschungeltrips, Eselfahrten, strahlenden Kinderaugen und inspirierenden jungen Christen. Mit Einheimischen besuchten wir kleine und abgelegene Dörfer und teilten mit ihnen die Freude über die Liebe von Jesus. Wir waren beeindruckt von der einfachen Lebensart der Einheimischen, genossen ihre Küche (mehr oder weniger), freuten uns über den funktionierenden Ventilator im Schlafzimmer und tanzten im erfrischenden Regen.

So intensiv und abwechslungsreich unser Kurztrip auch war, es gab Dinge, die sich nie änderten: Baguettes und Milchpulver zum Frühstück sowie Gottes spürbare Gunst an jedem neuen Tag. 
Anina Vogel (26), Nidwalden

 

Stimmen zum MissionCamp

«Nie vergessen werde ich die Bilder bei unserem Einsatz mit den Strassenkindern. Zu sehen, wie Kinder – teilweise erst 8 Jahre alt – von der Schule geflüchtet waren oder die Familie verlassen hatten, um sich nun ohne Geld, Essen und Bett auf der Strasse durchschlagen, machte mich betroffen. Einige Kinder standen unter Drogen und waren kaum ansprechbar. Die Umstände, die Kinder auf die Strasse treibt, geben mir zu denken.

Ermutigend war im Gegenzug, die Arbeit von Claudios Team zu sehen, das sich um solche Kinder kümmert, ihnen Essen bringt und Gastfamilien für sie sucht. Auch die Erlebnisse bei unseren Kinderprogrammen in den Dörfern, waren prägend für mich. Ein paar Seifenblasen reichten aus, um eine ganze Gruppe von Kindern zum Strahlen und Lachen zu bringen. Zu erleben, wie viel Freude sie an kleinen Dingen haben, hat mich beeindruckt. Mir fiel dabei auf, dass in dieser Kultur die Familie einen höheren Stellenwert hat, als bei uns. Im Alltag rückt die Familie bei mir schnell in den Hintergrund. Der Einsatz motivierte mich, meine Zeit mit der Familie höher zu priorisieren.» 
Dario Wittwer (20), Burgdorf

«Raus aus dem Alltag – rein in ein Abenteuer! Gott kommst du mit? Diese Antwort konnte ich sofort beantworten. Gott ist dabei, immer. Und wow, wie gewaltig seine Liebe ist! Seine Kraft treibt uns voran, gibt uns Energie. Nach einem langen und ermüdenden Anreisetag durfte ich mich endlich schlafen legen. Doch das Klima war so warm und ungewohnt, dass ich die ganze Nacht ohne Schlaf und mit viel Schwitzen verbrachte. Doch als am nächsten Tag die Lobgesänge in der Kirche erklangen, sprudelte die Energie von Gott nur so aus mir heraus. Was für ein Geschenk, die Kraft von Gott so zu erleben. Sein Wirken in Afrika und in unserem Herzen war wunderbar und zeigte mir täglich seine Grösse. Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Von diesen dreien aber ist die Liebe das Grösste (1. Korinther 13,13).» 
Nick Joss (22), Burgdorf

 

«Gute Gemeinschaft entsteht nicht wegen eines geplanten Programms, sondern es kommt auf meine Herzenshaltung gegenüber den Menschen um mich herum an. Diesen Punkt lernte ich mit den Kindern während des Kinderprogramms. Obwohl Bälle, Ballone und Spiele die Neugier der Kinder weckten, hatten sie doch an uns am meisten Freude. Ich lernte, dass es meine Freude an ihnen ist, die ihre Herzen berührt und ihnen so etwas von Gottes Liebe weitergibt.»
Nadine Meier (20), Zug

«Der Einsatz war für mich ein grosser Schritt aus meiner Komfortzone heraus. Ich habe auf positive Art viele «innere Grenzen» überschritten. Das Herausforderndste und zugleich Wertvollste war für mich das Gitarre Spielen vor grösseren Gruppen. Ich lernte, dass Musik eine Leidenschaft von mir ist und ich mich viel mehr auf das Herz und die Freude an Musik, Menschen und Gott konzentrieren soll als auf das perfekte Spielen. Zudem ist eine neue, tiefere Leidenschaft für Gott und seine Gute Nachricht in mir gewachsen. Und was mir überraschenderweise auch bewusst wurde: Mir liegen muslimische Frauen und der Wunsch, ihnen ihren kostbaren Wert bewusst zu machen, ganz besonders am Herzen. Der Einsatz hat mich sehr geprägt und mir gezeigt, wie ich mich auch in der Schweiz (oder anderswo) in das Reich Gottes investieren kann.»
Raphaela Hählen (23), Thun